Jarosław Bauć

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Jarosław Bauć, Professor an der Akademie der Bildenden Künste und Universität, Danzig. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u.a. Grand Prix des Ministers für Kunst und Kultur beim XVII. Festival der Zeitgenössischen Malerei in Szczecin, Auszeichnung bei der Ausstellung "Kritiker über uns") Stipendiant bei Markus Lüppertz, Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in In- und Ausland (u.a. Camden Arts Centre, Galerie "Regent" Brüssel, Frankenthal Deutschland, Galerie "Aschernbach" Amsterdam, Galeria Elektor / Mazowieckie Centrum Kultury i Sztuki / Warschau, Marmara University / Instanbul /Türkei, Nationalmuseum Danzig)

SERIES: FAMILY PORTRAIT
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    Untitled 2017, Series Family Portrait

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    Untitled 2017, Series Family Portrait

Series: Body
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    Untitled 2011

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    Untitled 2011

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    Untitled 2011

Series: Colour
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    Untitled 2007

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    Untitled 2007

Series: Either way (So oder so)
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    Untitled 2006

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    Untitled 2006

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    Galeria Pionowa, Solo show 2006

Series: Elizabethan profile of painting
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    Untitled 2005

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    Untitled 2005

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    Untitled 2005

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    National Museum Danzig, Solo show 2006

Series: One afternoon
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    Untitled 2002

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    Untitled 2002

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    Untitled 2002

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    Untitled 2002

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    Untitled 2002

Series: When the red snatched the green
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    Untitled 1996

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    Untitled 1996

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    Untitled 1996, Diptych

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    Camden Arts Center London 2009

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    Camden Arts Center London 2009

Series: Breaking figures
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    Untitled 1994

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    Untitled 1994

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    Untitled 1994

"Eine Seele ohne Körper ist so unmenschlich und entsetzlich, wie ein Körper ohne Seele, und übrigens ist das Erstere die seltene Ausnahme und das Zweite die Regel."
T. Mann

Eine dualistische Auffassung des Menschen, die ihn als ein in zwei Sphären der Realitäten geteiltes Wesen zeigt - die materielle und immaterielle - war bereits den alten Philosophen bekannt. In der Neuzeit von Descartes weiter vertieft hatte sie einen deutlichen Einfluss auf verschiedene Bereiche des menschlichen Lebens, auch solchen, die in Verbindung mit kulturellen und artistischen Aktivitäten stehen.
Für viele Jahrhunderte, vom Beginn des frühen Mittelalters an hat sich das Ideal der Menschheit fast ausschließlich auf die Geistigkeit konzentriert - alles ablehnend was mit dem Körper und Körperlichkeit in Zusammenhang stand. Sie wurden als wenig attraktive und vor allem als vergängliche Werte befunden.

Die kommenden Epochen brachten in diese Question eine Menge turbulenten Wandel.
Jedoch erst das Zwanzigste Jahrhundert brachte tiefe Reflektionen über die menschliche Körperlichkeit, die vielen neuen, manchmal extremen künstlerischen Ideen den Weg zu ihrer Bildgebung freigaben.
Es scheint, dass diesem problematischen ikonographischen Konzept den menschlichen Körper zu zeigen die neueste Serie der Malerei von Jarosław Bauć unter dem Titel „Leitfaden der Malerei - Körper" gewidmet wurde.

 Der Künstler greift nach einem der wichtigsten Motive in der Kunst: der Silhouette des menschlichen Körpers. Bewusst und mit voller Absicht verzichtet er auf die für dieses Thema so typische kanonische Darstellung der Figur als einen Ganzkörperakt.
Ihm geht es nämlich nicht um die oberflächliche Narration, die eine Illustration ersetzen würde, sondern um ein Werk, das durch die Struktur des Bildes, durch raffiniertes Spiel der malerischen Formen die Massivität des Körpers als Materie seine Morphologie verbildlicht. Den Reichtum der "fleischlichen" Formen, die die ganze Bildfläche ausfüllen und die Expression des menschlichen Körpers zu zeigen, erreicht Bauc durch eine gesteigerte Dynamik der Komposition, die sich ausschließlich auf die malerische Geste stürzt, also auf rein malerische Elemente.

Dank seiner großen Sensibilität gelingt es dem Künstlers eine sehr sinnliche Idee der Körperlichkeit zu erschaffen, welche offen ist um neuen Sinn und neue Bedeutungen dem Betrachter zu erschließen, sowie ihm eine eigene Welt und deren Interpretationen erlaubt. Man könnte durchaus behaupten, dass diese Werke, die einen sehr restriktiven Ausschnitt des menschlichen Körpers zeigen, auf eine offensichtliche Art zu sinnlichen mit Erotik getränkten Assoziationen provozieren.
Schon Kenneth Clark, ein britischer Historiker und Kunsthistoriker, hat vor fünfzig Jahren in seinen opus magnum bemerkt: „Jeder Akt, selbst der abstrakteste, sollte im Betrachter mindestens eine Spur von erotischen Empfindungen wecken, wenigstens deren Schatten - wenn dies nicht geschieht, bedeutet das eine schlechte Kunst und eine schlechte Moral”(The Nude).

Andrzej Zagrobelny


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