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KRONE - Innsbrucker Galerie Sandhofer zeigt bis 6 Juli polnische Künstlerin M. Slusarczyk - Von Moni Brüggeller - 01.06.2010

Alltäglichkeit eines Moments

Frauen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten von Marzena Slusarczyk, die sie bis einschließlich 6 Juli in der Innsbrucker Galerie Sandhofer zeigt.Es sind aktuelle Arbeiten - und in der Gegenüberstellung mit einem Werk, das vor zehn Jahren enstanden ist, kann auch die inhaltliche als auch die formale Entwicklung der polnischen Künstlerin vom Betrachter nachvollzogen werden.
Die Innsbrucker Galerie Sandhofer (Claudiastrasse 10) hat sich auf die Präsentation moderner Kunst aus Polen spezialisiert. Seit ihrer Gründung bemüht sie sich, die Kunst eines Landes,die in Tirol eher weniger verbreitet und bekannt ist, einer größeren Öffentlichkeit näher zu bringen. Bereits zum dritten Mal wird die Künstlerin Marzena Slusarczyk präsentiert. Eine Malerin, die sich bei ihren aktuellen Arbeiten mit Frauen auseinandersetzt. Ihre Porträts sind von einer eindringlicher Klarheit. Porträts,mitten aus dem Leben gegriffen. Porträts, die einen Moment festhalten. Porträts die Frauen in ihren ganz alltäglichen Beschäftigungen zeigen.Da wird nichts beschönigt, da wird Realität ohne Weichzeichner gezeigt.Und gerade das macht es dem Betrachter so leicht.Der Spielraum der Interpretationen ist groß, die Projektionsflächen eigener Erfahrungen gegeben. Es ist das Bild hinter dem Bild, das die Künstlerin beim Betrachter zu erwecken versteht. Und das macht sie und ihre Kunst einzigartig und sehenswert.


6020 Stadtmagazin - Emotionen auf Leinwand gebannt - 02.05.2010

Die Galerie Sandhofer zeigt neue Werke der polnischen Malerin Marzena Slusarczyk

Was geht in diesen Mädchen vor? Sind sie verliebt oder gar in sehnsuchtsvolle Träume verstrickt? marzena Slusarczyks Frauen verrichten ganz normale Tätigkeiten des täglichen Lebens, doch gerade diese sind Auslöser für die auf Leinwand gebannten Emotionen. Oft mit kraftvollem Auschnitt, benützt Slusarczyk ausdrucksstarke, perspektivische Verkürzungen und ungewöhnliche Fassungen; so entführt sie den Betrachter in intime, geheimnisvolle Dimensionen ihrer porträtierten Frauen. Die fehlende Eindeutigkeit der Bilder erlaubt jedem seine eigene Interpretation. Wie die Malerin selbst betont, hat das Spiel mit dem Zuschauern das Ziel, die Fantasie und die Vorstellungskraft zu wecken, um das scheinbar Unsichtbare zu entdecken.Slusarczyk legt besonderen Wert auf den Ausdruck und die Gestik der Hände, die sie oftmals verstärkt exponiert, um die Expression einer gemalten Szene zu erhöhen. Da zaubert der Griff nach einem Glas Rotwein oder das Spiel mit dem bunten Lolly vergängliche Glücksmomente hervor und lässt Lebensfreude und die Sinnlichkeit aufblitzen. Die Aufforderung, die angenehmen Seiten des Lebens zu genießen-denn das leben selbst ist nicht fassbar-steht im Raum.

Diana Steinlechner







6020 Stadtmagazin - Damals - 04.03.2010

Die Galerie Sandhofer (Claudiastrasse 10) zeigt bis 6 April die Ausstellung "The Stands" der aus Danzig stammenden Künstlerin Magda Peszkowska. Sie benützt alte Familienfotos, um diese mit grauen Felddecken und Feldbetten zu einem persönlichen Archiv von Kindheitserinnerungen zu verarbeiten.


DIE PRESSE - Schauplätze von Johanna Hofleitner - Magdalena Peszkowska in der Galerie Sandhofer - 12.02.2010

Galerie Kasia Sandhofer.Magdalena Peszkowska

Ein Feldbett fand sich vor der Wende in fast jedem polnischen Haushalt, als Notbett oder weil einfach kein Geld für ein "richtiges" Bett da war. Wie bei vielen Gegenständen des Alltags beschrieb das Attribut "Feld" das Billige, leicht konstruierte, schnell Montierbare.
Darüber hinaus lassen sich auf einem Feldbett auch Dinge lagern-oder Erinnerungen. In diesem Sinn setzt Magdalena Peszkowska sie neben Filzdecken als Bildträger für monumentale Collagen ein, für die, die junge Danzigerin Archive, historische Fotos, private Alben durchforstet. Die vergrößerten Motive - ein Hunderudel etwa. ein weinendes Mädchen, die Silhouette eines Hochhauses - überträgt sie dann in einem eigens entwickelten Verfahren auf die Objekte und gebietet so dem Flüchtigen und Vergänglichen der Erinnerung Einhalt.
Eine Geste des Ordnens und Archivierens, die stets auch von einem leisen hauch Melancholie umweht wird!


VERNISSAGE 02.2010 - Über Art Innsbruck - 03.02.2010

Während Messen, die nur am Kunstboom mitnaschen wollten, mittlerweile wieder ihre Pforten geschlossen haben, geht die ART Innsbruck im Februar 2010 in ihre vierzehnte Runde.Die preisgekrönte Messe setzt dabei wieder auf einer Mischung junger und arrivierter Künstler aus ganz Europa.70 Galerien werden rund 700 Künstler und Künstlerinnen vorstellen.


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