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ECHO Kultur - Aller Feinstes - zur Art Innsbruck 2010 - 02.02.2010

Art 2010. Sie ist aus dem Tiroler Kulturleben nicht mehr wegzudenken, Treffpunkt für Sammler und Kunstliebhaber.
Bereits zum 14 Mal lockt die Art Innsbruck, präsentiert junge und arrivierte Künstler, setzt Schwerpunkte und bietet feine Extras.


6020 Stadtmagazin - ART der Frau - 01.02.2010

14 Innsbrucker Kunstmesse
von 19.bis 22. Feber

Als internationale Messe für zeitgenössische Kunst hat sich die Art Innsbruck heuer einen besonderen Fokus ausgesucht: Frauen am Kunstmarkt. Dementsprechend werden die 70 Aussteller aus zehn Nationen zwischen 19 und 22 Feber vor Allem Arbeiten von Künstlerinnen ins Blickfeld rücken, sieben Galerien präsentieren ausschließlich Werke von Frauen. Die 14 Auflage der Messe zeigt zudem einem Sonderschau zum Thema Druckgrafik sowie die traditionelle Sonderschau für Junge Kunst.Geöffnet ist die ART in der Messehalle 4 täglich ab 11 Uhr.


TIROLERIN - Top Künstlerinnen aus Polen zeigen "Ekstatik in weiblicher Kunst" - 05.11.2009


Zwar erleben Künstlerinnen den schöpferischen Akt auf eine sehr emotionelle Art und Weise, aber "Ekstatik in der Kunst" ist ein für den von der Aufklärung abgekühlten Westen Europas doch befremdliches Thema. Man denkt dabei an Werke wie "Die heilige Therese von Avila in Ekstase" von Lorenzo Bernini, also an Arbeiten, die unserem Zeitgeist fremd sind. Umso unbeschwerter sind die Arbeiten von vier polnischen Künstlerinnen der Spitzenklasse: Paulina Olowska, Marta Branicka, Agnieszka Korejba, Sylwia Jakubowska. Mit Video-Kunst arbeitet Paulina Olowska. Ihr Werk mit dem Titel "A like Akarowa" entstand in Zusammenarbeit mit Bonnie Camplin, das bereits in der Tate Modern Gallery in London 2008 präsentiert wurde. Die Bildhauerin Marta Branicka arrangiert in ihrem Werk mit dem Titel "Motyle" Schmetterlinge, deren Schatten sich zu Händen formen. Sylwia Jakubowska benützt für ihre skulpturalen Objekte Stoff von Kleidern, die sie vermutlich in meditativer Trance zusammennäht. Galeristin Kasia Sandhofer zeigt eine spannende Ausstellung von hoher Qualität.

Vieldeutiges und Ekstatisches vom Werden und Vergehen: Agnieszka Korejba trägt auf großformatigen Leinwanden Formen und Farben auf, fotografiert das Werk und übermalt es, um so die Unterlage für ein neues Bild vorzubereiten usw. So entsteht ein vergänglicher Bilderzyklus der abschließend auf die weiß bemalte Leinwand projiziert wird, also noch einmal hinter/vor der Abschluss-Schicht aufleuchten darf.

Agnieszka Korejba und ihre Installation "Resume" - Flachschalen zum Auswaschen der Pinsel arrangiert wie eine Votivtafelwand.


Tirolerin - Designerschmuck für Individualisten - 01.11.2009

Designerschmuck für Individualisten

Galerie Sandhafer präsentiert Schmuck-Unikate von Künstlerinnen

Wer ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk zu einem erschwinglichen Preis sucht, sollte in der Galerie Sandhofer in Innsbruck-Saggen vorbeischauen. Galeristin Kasia Sandhofer leitet eine junge Galerie, die seit einigen Jahren für Aufmerksamkeit in Kunstkreisen sorgt. Top Künstler aus Polen zeigen spannende Arbeiten. Zusätzlich kann man auch angewandte Kunst in der Galerie erwerben: Autorenschmuck, signierte Schmuck-Unikate und Designerschmuck für Menschen, die das Besondere suchen. Die akademischen Schmuckkünstlerinnen aus Polen fertigen die aufwändigen Unikatstücke in kleinen Werkstätten an. Arbeiten einiger Künstlerinnen waren schon in den Museen of Modern Arts in New York und Tokio zu sehen.
Alle Schmuckstücke samt Preisen und Beschreibung finden sie auf der Webseite der Galerie:www.galerie-sandhofer.com



TIROLER WOCHE - Feminines Quartett - 29.10.2009


In der Galerie

Feminines Quartett

Es geht um weibliche Kunst, was vier junge Künstlerinnen aus Danzig derzeit in der Galerie Sandhofer präsentieren. Paulina Olowska ist international die bekannteste dieses Quartetts. Sie zeigt ein Video, das bereits in der Tate Modern Gallery in London präsentiert wurde. Mit einfachen Mitteln wie Collage und Modebilder beobachtet sie darin die belgische Tänzerin Marguerite Acarin bei deren Arbeit und bringt sich daneben selbst ein. Agnieszka Korejba sieht sich in einem Video selbst bei der Arbeit zu und dokumentiert das Werden und Vergehen eines Gemäldes. Sylwia Jakubowska überrascht mit einem Gesellschaftsporträt und thematisiert eine nach außen konforme und von Männern dominierte Umwelt, die sich im Inneren jedoch als bunt und durchaus weiblich zeigt. Die Bildhauerin Marta Branicka ist mit Schmetterlingen aus Stahlblech präsent. Überraschend in ihrer Arbeit ist die Kombination von thematischer Leichtigkeit in Verbindung mit der Schwere des verwendeten Materials.
Die Zusammenstellung der Arbeiten bietet nicht nur einen guten Zugang zur zeitgenössischen Kunst in Polen, sondern auch eine intensive Auseinandersetzung des Femininen bzw. des Feminismus in der Kunst.
Ewald Oberthanner


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