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WIA - Irgendwas ist besser als nichts - 01.06.2008

Vier Künstler in Polen, eine Akademie, auf der Lähmung und Apathie herrschen: So entstand die Künstlergruppe "Cokolwiek Lepsze niz nic" (Irgendetwas ist besser als nichts) mit dem Ziel, sich gegenseitig zur künstlerischen Arbeit zu motivieren. Die
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Galerie Sandhofer präsentiert die Künstler: Marcin Dzbanuszek,
Kuba Grygiel und Krzystof Ignasiak. Kuba Grygiels Werke erzählen von den wichtigsten Vertretern der polnischen Kunst: Er macht sie zu Symbolen, experimentiert mit der Schwere ihrer Arbeiten. Krysztof Ignasiak präsentiert poetische Realität, in der die Melancholie, das Undefinierbare und das Geheimnisvolle regieren. Marcin Dzbanuszek zeigt Reflexionen über die Bildoberfläche, indem er auf Grau Objekte zeichnet, die ihre Realität verlieren.


Galerie Sandhofer Claudiastraße 10, Ibk.
Tel: 0650-7283828 www.galerie-sandhofer.com




6020 Stadtmagazin - " Besser als Nichts " Eine Polnische Künstlergruppe stellt in der Galerie Sandhofer aus - 01.05.2008

Drei junge Künstler, Ende der siebziger Jahre geboren, absolvieren an der Akademie der Schönen Künste im polnischen Posen ihre Ausbildung. 2000 beschließen sie, gemeinsam unter dem Namen "Cokolwiek Lepsze Jest Niz Nic" ("Irgendwas ist besser als nichts") aufzutreten. Ob das Motto ein ironischer Kommentar zur Gruppenthematik ist oder einfach den Geist unserer Zeit widerspiegelt, bleibt dem Betrachter ihrer Werke überlassen. Gegründet haben Jakub Grygiel, Krzysztof Ignasiak und Marcin Dzbanuszek ihre Künstlergruppe jedenfalls, um der lähmenden Apathie an ihrer Akademie entgegenzuwirken und sich gegenseitig in der künstlerischen Arbeit zu motivieren.
Natürlich werfen die Werke auch die Frage auf, ob die Zusammenarbeit von Künstlern im 21. Jahrhundert noch sinnvoll ist - vor allem, da sich die Arbeitsweisen stark voneinander unterscheiden. Jakub Grygiel verarbeitet die wichtigsten und international bekanntesten Vertreter der polnischen Kunst in Collagen, Malerei und Fotokunst. Krzysztof Ignasiak präsentiert in seinen aufwendigen Zeichnungen poetische Realitäten voll Melancholie und Geheimnissen. Ganz anders präsentieren sich Marcin Dzbanuszeks klar formulierte Zeichnungen: Er spielt mit seiner nächsten Umwelt, indem er Mensch, Tier und Ding in ungewohnte Blickwinkel setzt und damit der Realität ein Schnippchen schlägt. Zu sehen ist die Ausstellung bis 9. Juni 2008. (ds) 
Galerie Sandhofer
Claudiastraße 10, Innsbruck Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi 14-18 Uhr, Do 17-21 Uhr, Fr 12-17 Uhr





Tiroler Woche - (Un)Spektakulärer Reiz - 25.04.2008


Die originelle Ausstellung "Irgendwas ist besser als Nichts" von drei polnischen Künstlern ist in der Galerie Sandhofer


Tiroler Woche - Mit Originalität gegen Apathie - 25.04.2008

Polnische Kunst in der Galerie ·Sandhofer zu sehen

Die Galerie Sandhofer präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung „Irgendwas ist besser als Nichts“ originelle Werke von drei polnischen Künstlern.
Dle drei jungen Künstler fanden sich vor acht Jahren auf derselben Akademie ein. Auf die dort vorherrschende Lähmung, und Apathie reagierten sie mit der Gründung einer Gruppe, die sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Arbeit zu motivieren versuchte. Daraus sind. Werke entstanden, die eine programmierte Unspektakularität hervorrufen, genau darin aber ihren Reiz, ihr Geheimnis und ihre Originalität finden.

IRREALE WELTEN UND UNHEIMLICHKElT
Jakub Grygiel erzählt in seinen Werken über die wichtigsten Vertreter der polnischen
Kunst und führt gleichzeitig in etwas irreale Welten. In Krzysztof Ignasiaks
Werke fließen "Unheimlichkeit"': und surreale Vorstellungen ein und Marcin' Dzbanuszek
abstrahiert Objekte auf seine Weise, sodass sie ihre Realität, ihren "Zweck" verlieren. Die
Werke sind von 26. April bis 9. Juni in der Galerie Sandhofer,· Claudiastraße ·10,
zu sehen ..




Tiroler Woche - Fotografierter Jazz - 04.04.2008


Fotografierter Jazz
Wie kann man mit der Statik der Fotografie die Dynamik der Zeit einfangen? Mit langer Belichtung und der daraus resultierenden Unschärfe beziehungsweise mit Fotosequenzen hat Chriistian Ciardi darauf seine persönliche Antwort gefunden. Dieses Vorgehen erfordert Geduld.
Bevor eine geeignete Anordnung erscheint, muss man beobachten, warten, versuchen zu erraten, was als nächstes passiert. Das Einfangen der Bewegung und somit der Zeit in dem Moment des Drückens auf den Auslöser wird zu einem Akt der Freiheit und der Wahl.
Weil er auf digitale Fototechnik genauso verzichtet wie auf die digitale Nachbehandlung, sind das Gespür für den idealen Moment zum Auslösen der analogen Kamera und das eigene Entwickeln das Um und Auf seiner Fotografien. Für Christian sind das die zwei wichtigsten Momente, die er zelebriert: das Fotografieren und das Entwickeln.
In der Galerie Sandhofer zeigt Ciardi "JazzIights'; Aufnahmen von Jazz Festivals im Innsbrucker Treibhaus und in Bozen. Es sind durchwegs berühmte Musiker, die er jedoch ohne jegliches Pathos als Menschen und nicht als Stars porträtiert. Dies sind keine aufdringlichen Nahaufnahmen oder Proben von psychologisierenden Porträts. Auf den Bildern sieht man Menschen, die sich treffen um zusammen Musik und nicht eine Show zu machen.
In der Dunkelheit der Jazzkeller werden Schwarz-Weiß-Aufnahmen automatisch zu einem Spiel von Licht und Schatten, während verschwommene Bewegungsabläufe sowohl die Momente vor der Aufnahme als auch deren Fortsetzung erahnen lassen.
Christian Ciardi ist von Beruf Arzt an der Internen Abteilung der Innsbrucker Klinik. Seine Affinität zum Jazz wurde ihm durch seinen Vater in die Wiege gelegt, der ein Mitbegründer des Jazz-Festivals in Bozen ist. eo




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